Theaterprojekt in der Kriegkstraße

November 2015 bis November 2016

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Im Zuge des Studentenprojektes „High Life“ fand im Zeitraum von November 2015 bis Januar 2016 ein Theaterprojekt im betreuten Wohnheim Kriegkstraße wöchentlich statt. Die Anleiterinnen Demet und Friederike führten die Teilnehmer am ersten Workshoptag an das Thema ‚Spielen‘ heran und das nahezu buchstäblich. Durch verschiedene Spiele zum Thema Koordination von Körper und Stimme, Ausdruck von Emotionen im Zusammenspiel von Gegensätzen und dem spontanen Spielen des grimmschen Märchens „Rotkäppchen“ wurden für die Teilnehmer erstmals Differenzerfahrungen mit dem Medium „Theater“ geschaffen.

Im Verlauf des Workshops wurde ein kurzes Theaterstück ausgearbeitet, das sich an den Interessen und auch den Erfahrungen der Teilnehmer orientiert. Thematisiert wurde hier szenisch die Situation der Methadon-Vergabe im Zuge des Substitutionsprogramms. Die Rahmenhandlung spielte sich ursprünglich in einer S-Bahn ab, in der sich zwei alte Freunde treffen, die sich über die Substitution unterhalten. Hier handelt es sich um (ehemalige) Konsumenten. Einer von ihnen ist auf dem Weg zur Substitution. Da sein Freund sich darunter nichts vorstellen kann, erklärt er diesem die neue Problematik mit Überblendung in eine überspitzte Szene, in der eine fast hysterische Schwester und ein gelangweilter Arzt den Klienten in die Mangel nehmen.

Der Anspruch der Klienten war es, eine Tragikomödie auf die Bühne zu bringen, in der die Alltagsproblematik des Drogenkonsums und der Zeit danach dargestellt wird. Hier sollte der Humor nicht zu kurz kommen, doch dem Zuschauer sollte auch das Lachen im Halse stecken bleiben, wenn er sich der doch sehr ernsten Abhängigkeitssituation bewusst wird.

Studierenden-Team // Demet / Friederike
Teilnehmer // Ralph / Tayfun / Frank / Michael / Christoph

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